Der zweite Projektaufruf ist beendet!

Vielen Dank für die Bewerbungen!

Durch den Projektfonds des Forschungsvorhabens „What’s UB Stuttgart“ der Nationalen Stadtentwicklungspolitik gefördert

Formale Kriterien:

  • Das Projekt muss innerhalb der Stadtgrenzen Stuttgarts durchgeführt werden
  • Die Förderobergrenze liegt bei 3.000 Euro, kleinere Budgets sind erwünscht. Der Aufwand soll in einem vertretbaren Verhältnis zum Ergebnis stehen. Kosten können nicht pauschal beantragt werden, eine Kostenaufstellung ist erforderlich.
  • Der Antragsteller soll Eigenleistungen bzw. ehrenamtlichen Einsatz in seinem Projekt aufweisen
  • Anträge müssen immer vor Beginn eines Projekts gestellt werden. Mittel können nicht nachträglich (z. B. nach einer Veranstaltung) beantragt werden
  • Die Fördermittel müssen unbedingt bis Anfang April 2017 abgerufen und abgerechnet werden. Nicht verausgabte Mittel fließen wieder in den Projektfonds zurück
  • Die Antragsteller nehmen zur Kenntnis, dass das Projekt über öffentliche Gelder finanziert wird. Es können nur legale Projekte gefördert werden
  • Eine Doppelförderung des Projektträgers ist denkbar, eine Doppelförderung des beantragten Projekts nicht

     

Inhaltliche Kriterien:

  • Verknüpfung mit den Zielen des Forschungsprojektes
  • Nachvollziehbarer Mehrwert für die Quartiersentwicklung
  • Nachvollziehbarer Mehrwert für die Bewohner im jeweiligen Quartier
  • Aktivierung / Einbindung der Bewohner im Quartier n
  • Projektstandorte in Sanierungsgebieten werden begrüßt und bevorzugt
  • Nicht- kommerzielle Projekte von Gruppen der Sub- und Alternativkultur, z.B. der Jugendkultur oder der Alternativszene
  • Projektideen, die sich nicht ausschließlich auf abgeschlossene Gruppen beziehen, sondern eine Wahrnehmbarkeit und Nutzbarkeit durch andere Gruppen nach außen entfalten

Hinweise:

  • Bereits bewilligte Mittel aus dem Projektfonds können nachträglich zurückgezogen werden, sofern die Aktivitäten den Projektzielen von „What’s UB Stuttgart“ widersprechen
  • Die Förderobergrenze liegt bei 3.000 Euro, kleinere Budgets sind erwünscht. Der Aufwand soll in einem vertretbaren Verhältnis zum Ergebnis stehen. Kosten können nicht pauschal beantragt werden, eine Kostenaufstellung ist erforderlich.
  • Der Antragsteller soll Eigenleistungen bzw. ehrenamtlichen Einsatz in seinem Projekt aufweisen

Zum Hintergrund

Im Rahmen des Projekts der Nationalen Stadtentwicklungspolitik „What’s UB Stuttgart“ setzt sich die Hochschule für Technik Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Stadt Stuttgart mit Fragen auseinander, wie Subkultur in einer dichten, hochpreisigen Stadt wie Stuttgart Raum findet, wie diese Räume auch im Rahmen der Stadterneuerung erhalten bleiben können und welche Wirkung Subkultur auf Quartiere und deren Bewohner hat. In der prosperierenden Stadt Stuttgart führt die Innenentwicklung zu einer hohen Verdichtung, Aufwertung und zu Verdrängungen.

Ziel ist es, Strategien, Instrumente und Kommunikationsstrukturen zu erproben, mit denen offene, temporäre und experimentelle Räume erhalten werden können. Hierfür sollen auch Gruppen der Jugendkultur und der Alternativszene eingebunden werden, um diese stärker in das Stadtumfeld zu integrieren. Daher sollen auf Quartiersebene Methoden erforscht werden, wie informelle Räume erhalten oder transformiert werden können, welche Rolle subkulturelle Formen der Kunst und des Sports als soziale Interaktions- und Transfer-Plattformen spielen und wie die Subkultur zur Lebens- und Standortqualität im Quartier beitragen kann.

Durchgeführt wird das Projekt von der Hochschule für Technik Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Stadt Stuttgart. Die Leitung liegt bei Prof. Dr. Christina Simon-Philipp und Prof. Dr. Detlef Kurth, Hochschule für Technik Stuttgart, die Projektkoordination liegt bei Dipl.- Ing. Anna Viktoria Sauter. Ansprechpartner bei der Stadt Stuttgart, Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung, sind Martin Holch sowie Marijana Curic.

Leitfaden für kreative Zwischennutzer der Wirtschaftsförderung der Stadt Stuttgart